Weimar Porzellan

WEIMAR PORZELLAN - Porzellanmacherkunst für das 21. Jahrhundert

Weimar Porzellan besteht unverändert seit dem Jahre 1790 und steht für über 200 Jahre Erfahrung in der stilvollen Fertigung des „weißen Goldes“.
Schon 1780 fand Christian Andreas Wilhelm Speck, dass sich aus den hier vorkommenden Erden und Gesteinen „ein gut Porzellan und Steingut“ herstellen ließ. 1790, nach Erteilung der Konzession zur Porzellanproduktion durch den Grafen Friederich von Hatzfeld in Wien legte der Fabrikant Christian Andreas Wilhelm Speck dann den Grundstein für jene Thüringer Manufaktur, die sich auch in den Folgejahren eng mit der Stadt Weimar verbunden fühlte.
Die große Gestaltungskraft der Manufaktur entwickelte sich seit jeher besonders ausgeprägt durch die enge Verbundenheit und Nähe zu der deutschen Kulturmetropole Weimar. So erkannte bald auch der Weimarer Hof die Güte und Gediegenheit dieses Porzellans aus dem kleinen Städtchen Blankenhain, südlich der Residenzstadt gelegen. Schon früh wurde die Wertigkeit des Markenporzellans erkannt, da man schon 1797 erste Erfolge auf der Leipziger Messe verbuchen konnte.
So wusste auch schon der große Dichter und Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe die Güte des bekannten Weimarer Porzellans zu schätzen, als er in einem Brief an Frau von Stein bemerkte: „ . . . das Porzellan ist gut, besser als man es gantz in der Nähe zu machen vermag und nicht teuerer.“
Ein hoher Anspruch an Design, Form und Qualität seiner Erzeugnisse lässt Weimar Porzellan bis heute immer wieder erfolgreich die Anpassung an den Geschmackswandel der Zeit gelingen. Mit hochwertigen Dekoren im klassischen Stil und ebenso durch klare Bauhaus-Formen in edlem Weiß setzt Weimar Porzellan Zeichen für sein lebendiges, vielseitiges und kontrastvolles Porzellanschaffen. „Made in Germany“ steht immer noch an erster Stelle.
Weltweit bekannt ist seit langem das Wappen der thüringischen Herzöge, das sächsische Rautenschild, als Bodenmarke. Seit nun über 200 Jahren, nahezu von Beginn an, ist dieses Wappen Beleg für die Herkunft der qualitätsvollen und schönen Arbeiten von Weimar Porzellan. Denn auch schon im frühen 19. Jahrhundert wusste man einen festlich gedeckten Tisch zu schätzen, denn er ist Zierde und Zeichen kultivierten Wohlstandes.
Bekannt geworden ist vor allem die barocke Form Katharina, die aus der historisch gewachsenen Verbindung des Weimarer Herzogenhauses zu dem russischen Zarenhaus hervorgegangen ist. Weitere Porzellanerzeugnisse von großer Formschönheit entstanden in dieser Zeit.
Auch das beliebte Dekor „Rose von Weimar“ verweist auf die Kulturhauptstadt Weimar, in der Frau von Stein residierte, die Rosen, als ihre Lieblingsblume in Ihren Gärten favorisierte. So ist das Dekor „Rose von Weimar“ eine versteckte Liebeserklärung an die Romantik der Weimarer Gärten.
Aber auch moderne Dekore haben Ihren Bezug zu Weimar; denn Bauhaus-Einflüsse lassen sich bis heute, vor allem aber in den Formen der 50er Jahre finden, so z.B. bei der Form Petra und dem Teeservice Exquisit.
Wenn auch die Formen und Dekore durch die Moden der Zeit sehr unterschiedlich ausfallen, das Porzellan ist doch Ausdruck jener „drey Qualitaeten“ die Johann Friedrich Böttger, den Erfinder des weißen Goldes, so am Porzellan faszinierten: „Als erstlich die Schönheit, zumanderen die Rarität und drittens die mit beyden verknüpfte Nutzbarkeit.“
In dieser Tradition steht Weimar Porzellan, als eine der ältesten und schönsten Marken Deutschlands und Europas. Weimar Porzellan, das ist die ideale Verbindung von traditionsreichem Porzellanhandwerk und den technischen Möglichkeiten eines Unternehmens des 21. Jahrhunderts.
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